Lisinocomp Genericon - Tabletten

 

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Lisinocomp Genericon ist ein Kombinationspräparat aus zwei Wirkstoffen, Lisinopril und Hydrochlorothiazid.

Lisinopril ist ein blutdrucksenkendes Mittel (Antihypertensivum). Es gehört zur Arzneimittelgruppe der ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer).

Lisinopril bewirkt eine Erweiterung der Blutgefäße. Dies hilft zum Einen, den Blutdruck zu senken, und zum Anderen hilft es Ihrem Herz, Blut in alle Körperregionen zu pumpen.

Hydrochlorothiazid ist ein entwässerndes Mittel aus der Gruppe der Thiazid-Diuretika. Es wirkt, indem es die Flüssigkeitsausscheidung (Urinausscheidung) erhöht und dadurch den Blutdruck senkt.

Lisinocomp Genericon wird zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet. Die beiden Wirkstoffe ergänzen einander bei der Senkung des Blutdrucks und werden dann gemeinsam eingesetzt, wenn die Behandlung mit nur einem Wirkstoff nicht das gewünschte Ergebnis erzielt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lisinocomp Genericon darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lisinopril, Hydrochlorothiazid oder einen der sonstigen Bestandteile von Lisinocomp Genericon sind.
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen andere ACE-Hemmer oder Thiazide (Entwässerungsmittel) sind.
  • wenn Sie überempfindlich gegen Sulfonamide (= bestimmte Antibiotika) sind. Es besteht die Möglichkeit einer allergischen Reaktion auf Lisinocomp Genericon, einer sogenannten „Kreuzreaktion“.
  • wenn nach Einnahme eines ACE-Hemmers schon einmal ein angioneurotisches Ödem aufgetreten ist. Zu den Anzeichen gehören Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an Händen, Füßen und Hals, Schwellungen um die Augen und Lippen, Schwellungen des Rachens und der Zunge, erhebliche Atem- und Schluckbeschwerden.
  • wenn Sie an einem angeborenen angioneurotischen Ödem leiden bzw. wenn dessen Ursache nicht bekannt ist.
  • bei fehlender Harnausscheidung.
  • wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion leiden.
  • wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Leberfunktion leiden.
  • bei Verengung der Herzklappen der linken Herzkammer bzw. anderen Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer, wenn diese bereits die Kreislauffunktion beeinträchtigen.
  • wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind. (Es ist auch besser, Lisinocomp Genericon in der frühen Schwangerschaft zu vermeiden – siehe Abschnitt Schwangerschaft)

Sie dürfen Lisinocomp Genericon nicht einnehmen, wenn nur einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie vor der Einnahme von Lisinocomp Genericon Ihren Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisinocomp Genericon ist erforderlich,

  • zu Beginn der Einnahme von Lisinocomp Genericon oder bei Dosisänderung: Einige Menschen reagieren auf die erste Einnahme oder bei einer Dosissteigerung mit Benommenheit, Schwächegefühl, Übelkeit oder Ohnmacht.
  • wenn Sie eine Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie an einer Erkrankung der Nebenniere leiden mit Überproduktion des Hormons Aldosteron (primärer Hyperaldosteronismus).
  • wenn Sie eine Blutwäsche (Dialyse, Hämofiltration, Apherese) benötigen oder vor Kurzem eine Nierentransplantation hatten.
  • wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterie leiden.
  • wenn Sie unter Durchblutungsstörungen des Gehirns leiden.
  • wenn Sie über längere Zeit große Mengen an Körpersalzen oder -flüssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, außergewöhnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Diät oder die Einnahme von Entwässerungstabletten).
  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben.
  • wenn Ihre Allergie z. B. gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung).
  • wenn Sie zuckerkrank sind, Gicht haben oder Ihre Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride) hoch sind.
  • wenn Sie schwarzer Hautfarbe sind, da ACE-Hemmer bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe eine geringere blutdrucksenkende Wirkung haben können und häufiger angioneurotische Ödeme (plötzliches Anschwellen von Lippen, Gesicht und Hals (gelegentlich auch von Händen und Füßen), Schluckbeschwerden, Hautquaddeln und Atemnot, pfeifender Atmung oder Heiserkeit) verursachen können.
  • wenn sich unter der Behandlung mit Lisinocomp Genericon das Blutbild (die Anzahl der weißen und roten Blutkörperchen oder der Blutplättchen) verändert.
  • wenn ein hartnäckiger trockener Husten auftritt.
  • wenn Sie in Verbindung mit einer Operation oder beim Zahnarzt ein Betäubungsmittel erhalten sollen. Sie müssen Ihre Behandlung mit Lisinocomp Genericon möglicherweise einen Tag vorher unterbrechen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • wenn Sie einen erniedrigten Kalium-, Natrium-, Magnesium-, Kalzium- oder Chloridspiegel im Blut haben (ergibt sich aus den Blutwerten und kann zu Schwächegefühl, Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Herzjagen und sonstigen Beschwerden führen).
  • wenn Sie zu Schilddrüsenfunktionstests gehen müssen.
  • wenn Sie an Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe) leiden.
  • wenn Sie an einer Kollagenose (Erkrankung des Bindegewebes), wie Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes, leiden.
  • wenn Sie unter Bronchialasthma leiden.
  • da es die Empfindlichkeit der Haut gegenüber dem Sonnenlicht erhöhen kann (Photosensibilität).

Die Anwendung von Lisinocomp Genericon kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen).

Lisinocomp Genericon wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen, und es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zufügen kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft).

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Lisinocomp Genericon Ihren Arzt.

Zu Beginn einer Behandlung und/oder bei Dosisänderungen können häufigere ärztliche Kontrolluntersuchungen erforderlich sein. Sie sollten diese Untersuchungen immer wahrnehmen, auch wenn Sie keine Beschwerden haben.

Wenn der Blutdruck zu stark abfällt, sollten Sie sich hinlegen. Falls Sie sich dann immer noch nicht besser fühlen, kann es sein, dass Sie ärztliche Hilfe brauchen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls der Blutdruck insgesamt zu niedrig ist oder häufig stark abfällt.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Lisinocomp Genericon bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Bei Einnahme von Lisinocomp Genericon mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Arzneimittel, Nahrungszusätze oder Nahrungsergänzungsmittel handelt. Dies trifft auch für Arzneimittel zu, die Sie bereits vor längerer Zeit angewendet haben.

Bei gleichzeitiger Einnahme von zwei oder mehreren Arzneimitteln ist es möglich, dass sich die Wirkstoffe dieser Arzneimittel gegenseitig beeinflussen. Es kann erforderlich werden, die Dosis zu ändern, andere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen oder in einigen Fällen die Anwendung eines Arzneimittels zu beenden.

Teilen Sie daher Ihrem Arzt mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen können, wie z. B. Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumpräparate, kaliumhaltige Salze und Heparin (Blutverdünner)

andere blutdrucksenkende Arzneimittel (z.B. Betablocker, Methyldopa, Kalziumantagonisten, andere Entwässerungsmittel, Nitrate oder Vasodilatatoren)

Arzneimittel gegen Depressionen oder andere psychische Erkrankungen (trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika)

Beruhigungsmittel, Narkosemittel

blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin

Verstärkte Blutzuckersenkung durch Lisinocomp Genericon ist möglich. Während der Einnahme von Lisinocomp Genericon muss der Blutzuckerspiegel deshalb engmaschig kontrolliert werden.

Sotalol (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)

Arzneimittel, die zur Gichtbehandlung eingesetzt werden (Probenecid, Sulfinpyrazon, Allopurinol)

Lovastatin (zur Senkung des Cholesterinspiegels)

Procainamid (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)

Arzneimittel gegen Krebs (Zytostatika)

Arzneimittel, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva), z.B. Ciclosporin

Gold-Injektionen (z. B. Natriumaurothiomalat), zur Behandlung von rheumatoider Arthritis

Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut vermindern können, wie Diuretika (Entwässerungstabletten), Corticosteroide, Arzneimittel gegen Verstopfung (stimulierende Laxanzien), Corticotropin (ACTH, zur Prüfung der Funktion der Nebennieren) Amphotericin B (gegen Pilzinfektionen), Carbenoxolon (zur Behandlung eines Magengeschwürs), Penicillin (Antibiotikum)

Arzneimittel, die eine sog. “Torsade de pointes” (eine gefährliche Form von Herzrhythmusstörung) hervorrufen können

Das Risiko für Torsade de Pointes ist bei niedrigem Kaliumspiegel im Blut erhöht.

therapeutische Kalzium- und Vitamin D-Präparate

Digitalisglykoside (zur Stärkung der Herzleistung)

Anticholinergika (z.B. Atropin, Biperiden)

Amantadin (Arzneimittel zur Behandlung des Parkinson-Syndroms)

Colestyramin oder Colestipol (zur Senkung der Blutfettwerte)

Arzneimittel zur Muskelentspannung (z. B. Tubocurarin)

Carbamazepin (gegen Epilepsie)

jodhaltige Arzneimittel, die als Kontrastmittel bei einem Szintigramm oder einer Röntgenuntersuchung verwendet werden. Erhöhtes Risiko für ein akutes Nierenversagen.

Lithium (gegen Depressionen)

Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin

Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck prüfen.

Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (sog. nicht-steroidale Antirheumatika (NSAIDs) wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicylsäure)

Trimethoprim (Antibiotikum)

Labortests

Funktionsprüfung der Nebenschilddrüsen, Bestimmung des Serumspiegels von proteingebundenem Jod: Die Testergebnisse können durch Lisinocomp Genericon verfälscht werden.

Bei Einnahme von Lisinocomp Genericon zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Lisinocomp Genericon kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig von diesen eingenommen werden. Alkohol kann Ihren Blutdruck zusätzlich senken und/oder das Risiko für Schwindel und Ohnmachtsanfälle erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen).

Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise raten, die Einnahme von Lisinocomp Genericon zu beenden, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und er wird Ihnen ein anderes Medikament statt Lisinocomp Genericon verschreiben. Lisinocomp Genericon wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen, und es darf gar nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zufügen kann.

Stillzeit

Geben Sie Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Lisinocomp Genericon wird für stillende Mütter nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung für Sie auswählen, wenn Sie stillen möchten, ganz besonders dann, wenn es sich um ein neugeborenes oder frühgeborenes Baby handelt.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Durch Blutdruckabfall, Benommenheit oder Schwindel kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Lisinocomp Genericon immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

  • Die übliche Dosis von Lisinocomp Genericon beträgt 1 Tablette pro Tag.
  • Sie können Lisinocomp Genericon mit oder ohne Nahrung einnehmen.
  • Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit, z. B. 1 Glas Wasser, ein.
  • Das Arzneimittel sollte jeden Tag zur selben Zeit, üblicherweise morgens, eingenommen werden.
  • Ändern Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Lisinocomp Genericon eingenommen haben als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Sie dürfen nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Bitten Sie eine andere Person darum oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der behandelnde Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.

Hinweis für den Arzt:

Maßnahmen bei Überdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angeführt.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinocomp Genericon vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein. Nehmen Sie stattdessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinocomp Genericon abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Lisinocomp Genericon nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Lisinocomp Genericon Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufig betrifft mehr als 1 Behandelten von 10
häufig betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
gelegentlich betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
selten betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
sehr selten betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Häufigkeit nicht Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
bekannt    

Sie sollten sofort Ihren Arzt aufsuchen und die Einnahme von Lisinocomp Genericon unterbrechen,

  • wenn Sie Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion auf Lisinocomp Genericon bemerken, wie:
    • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Rachen oder Kehlkopf
    • Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
    • Juckreiz und Hautausschläge
  • wenn schwere Hautreaktionen mit Rötung und blasiger Abhebung der Haut („Syndrom der verbrühten Haut“) auftreten.

Andere Nebenwirkungen:

Häufig:

  • Schwindelgefühl oder Benommenheit, vor allem beim plötzlichen Aufstehen oder Aufsetzen Wenn der Blutdruck zu weit abfällt, sollten Sie sich hinlegen. Falls Sie sich dann immer noch nicht besser fühlen, kann es sein, dass Sie ärztliche Hilfe brauchen.
  • Ohnmachtsanfälle (Synkope)
  • Kopfschmerzen
  • trockener Husten
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • schwer einstellbarer Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Störungen des Mineralstoffwechsels (z.B. erniedrigte Natrium- oder Kaliumwerte im Blut)
  • erhöhte Harnsäurewerte im Blut
  • Gicht
  • erhöhte Blutzuckerwerte
  • Ausscheidung von Zucker im Harn
  • Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und/oder Triglyzeride)
  • Muskelkrämpfe

Gelegentlich:

  • erhöhte Kaliumwerte im Blut
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • Missempfindungen wie Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Brennen (Parästhesien)
  • Schwindel
  • Störungen des Geschmacksempfindens
  • Schlafstörungen
  • Herzanfall (Herzinfarkt) oder Schlaganfall, der bei Hochrisikopatienten möglicherweise infolge einer übermäßigen Blutdrucksenkung (Hypotonie) auftreten kann
  • beschleunigter oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Herzklopfen
  • Verfärbung von Fingern und Zehen infolge von Gefäßkrämpfen (Raynaud-Syndrom)
  • Schnupfen
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • erhöhte Leberwerte
  • Hautausschlag
  • Hautrötung mit Hitzegefühl
  • Erhöhung harnpflichtiger Substanzen im Blut (Harnstoff, Kreatinin) als Zeichen einer Nierenfunktionsstörung
  • Impotenz
  • Müdigkeit
  • allgemeine Schwäche
  • Speicheldrüsenentzündung
  • Appetitlosigkeit
  • Durst
  • Muskelschwäche

Selten:

  • Abfall von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und Hämatokrit (rote Blutzellen) im Blut
  • erniedrigte Natriumwerte im Blut
  • geistige Verwirrtheit
  • Mundtrockenheit
  • Anstieg von Bilirubin (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs) im Blut
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen)/Angioödem
  • Haarausfall
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • verstärktes Schwitzen
  • Juckreiz
  • Psoriasis (Hautkrankheit mit roten Flecken und Entzündung der Haut), psoriasis-ähnliche Hautausschläge
  • Urämie (ein durch Nierenversagen verursachter Vergiftungszustand mit Anreicherung von Harnstoff im Blut)
  • akutes Nierenversagen
  • Brustwachstum beim Mann (Gynäkomastie)
  • Blutarmut durch verminderte Bildung der roten Blutkörperchen
  • Blutarmut durch starken Abbau der roten Blutkörperchen
  • herabgesetzte Knochenmarksfunktion
  • Ruhelosigkeit
  • Benommenheit
  • Lichtempfindlichkeit
  • Gelbsehen (Xanthopsie)
  • vorübergehende Sehstörungen
  • Entzündung der Blutgefäße (Angiitis/Vaskulitis, die zum Absterben von Gewebe (Nekrose) führen kann)
  • Reizmagen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht (Photosensibilität)
  • schwere Hautreaktionen mit Rötung und blasiger Abhebung der Haut („Syndrom der verbrühten Haut“)
  • Unruhe
  • Fieber

Sehr selten, Häufigkeit nicht bekannt:

  • Mangel an Blutplättchen
  • Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie)
  • weitgehendes Fehlen bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose) mit einhergehender erhöhter Infektanfälligkeit. Bei Zeichen einer Infektion wie Temperaturerhöhung, Halsschmerzen oder wunden Stellen im Mund unterbrechen Sie die Einnahme und informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.
  • Lymphknotenschwellungen (Lymphadenopathie, kutane Pseudolymphome)
  • Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen, bei denen sich die Abwehr gegen körpereigene Substanzen richtet)
  • erniedrigte Blutzuckerwerte
  • Bronchospasmus (Engegefühl in der Brust mit Atemnot und pfeifender Atmung)
  • Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis)
  • allergische Entzündung der Lungenbläschen (allergische Alveolitis)
  • Ansammlung von weißen Blutkörperchen (Eosinophilen) in der Lunge (eosinophile Pneumonie)
  • Anschwellen der Darmschleimhaut (intestinales Angioödem)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Leberversagen
  • Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augenweiß, meist aufgrund einer Leberfunktionsstörung) Wenn Sie eine Gelbsucht bekommen, unterbrechen Sie die Einnahme von Lisinocomp Genericon und informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.
  • Pemphigus (Autoimmunerkrankung mit Blasenbildung und offenen Wunden auf der Haut)
  • Stevens-Johnson-Syndrom (schwere Hautkrankheit mit Abschälung der Haut)
  • Erythema multiforme (Hautkrankheit mit juckenden rosaroten Flecken)
  • verminderte oder ausbleibende Urinproduktion der Nieren (Oligurie bzw. Anurie)
  • metabolische Alkalose (durch den Stoffwechsel bedingter Anstieg des Blut-pH-Wertes)
  • erniedrigte Chloridwerte im Blut
  • erniedrigte Magnesiumwerte im Blut
  • erhöhte Kalziumwerte im Blut
  • Verlust von Körperwasser (Austrocknung)
  • Atemnot, einschließlich Entzündungen in der Lunge (Pneumonitis) oder Wasseransammlung in der Lunge (Lungenödem)
  • klein- bis großflächige Blutungen unter der Haut (Purpura)
  • Lupus-erythematodes-ähnliche Hautreaktionen oder Aktivierung bzw. Reaktivierung eines kutanen Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung mit Hautausschlag im Gesicht (sog. Wangenerythem oder Schmetterlingsausschlag) und roten, schuppenden Flecken auf der Haut)
  • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)

Außerdem wurde eine Kombination aus einem oder mehreren der folgenden Krankheitszeichen beobachtet: Fieber, Entzündung der kleinen Blutgefäße, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen oder Gelenkentzündung, Nachweis antinukleärer Antikörper (ein Bluttest zum Nachweis von Autoimmunerkrankungen), beschleunigte Blutsenkung (ein Bluttest zum Nachweis von Entzündungen im Körper), Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie, Leukozytose), Hautausschlag, Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht (Photosensibilität) oder andere Hautreaktionen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25° C lagern.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterstreifen nach “Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.