Neo Citran - Pulver für Erwachsene

 

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Neo Citran bringt Erleichterung bei Grippe- und Erkältungsbeschwerdenn, lindert Beschwerden wie Frösteln, Gliederschwere, Fieber, Kopfschmerzen und Schnupfen.

Neo Citran enthält bewährte Wirkstoffe:

  • Paracetamol wirkt fiebersenkend und schmerzstillend,
  • Pheniramin Maleat und Phenylephrin bewirken eine Abschwellung der Nasenschleimhaut, bringen dadurch Erleichterung bei Schnupfen und ermöglichen freies Durchatmen,
  • Vitamin C hilft den während Fieber und Grippe erhöhten Vitamin C-Bedarf zu decken.

Anwendungsgebiete

Zur Bekämpfung von Grippe- und Erkältungsbeschwerdenn wie Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschwere, Frösteln, Schnupfen.

Möglichst frühzeitig bei Beginn der Erkrankung anwenden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

NEO CITRAN darf nicht eingenommen werden,

Neo Citran darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich gegen einen Bestandteil des Präparates sind.
  • bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen,
  • Patienten mit Lungenerkrankungen inklusive akutem Asthma, die Analgetika und Antirheumatika, wie z.B. Acetylsalicylsäure, schlecht vertragen haben (Auslösung eines Asthmaanfalles),
  • Tumoren des Nebennierenmarks (Phäochromozytom),
  • Blutkrankheiten (hämolytische Anämie, Granulozytopenie),
  • hohem Blutdruck,
  • Schilddrüsenerkrankungen,
  • schweren Herz- und Gefäßveränderungen,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Prostataleiden,
  • grünem Star,
  • vor, während und bis zu 14 Tagen nach einer Behandlung mit MAO-Hemmern,
  • chronischem Alkoholgenuss,
  • Epilepsie,
  • Verschluss des Zwölffingerdarms,
  • Magen- und Darmgeschwüren,
  • Schwangerschaft und Stillzeit,
  • Kindern unter 14 Jahren.

Wegen des hohen Zuckergehaltes ist Neo Citran für Diabetiker nicht geeignet. Ca. 22 g Zucker pro Beutel entsprechen 340 kJ (=82 kcal) und ca.1,8 Broteinheiten (BE).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von NEO CITRAN ist erforderlich,

  • bei Leber- oder Nierenschädigung.
  • bei Engwinkel-Glaukom. Es sollten augenärztliche Kontrollen durchgeführt werden,
  • bei älteren Patienten oder Patienten mit Herz- oder Kreislauferkrankungen.
  • Phenylephrin kann bei Doping-Tests zu falsch positiven Ergebnissen führen.
  • Neo Citran ist nicht zur Langzeitbehandlung geeignet. Die Langzeitanwendung von Schmerzmitteln, besonders in der Kombination von verschiedenen schmerzstillenden Substanzen, kann zu einer bleibenden Nierenschädigung führen. Eine lange Anwendung von Schmerzmitteln kann Kopfschmerzen hervorrufen, die ihrerseits wieder den Gebrauch von Schmerzmitteln erfordern.

Bei Einnahme von NEO CITRAN mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirkung und Verträglichkeit von Neo Citran können durch gewisse andere Medikamente (z.B. Antibiotika, andere Grippemittel, Mittel die die Blutgerinnung beeinflussen, zentraldämpfende, herzwirksame Medikamente etc.) reduziert oder verstärkt werden.

Die Wirkung von Alkohol, Schlaf- und Beruhigungsmitteln kann durch Neo Citran verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Neo Citran darf während einer Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Die allgemeine Reaktionsfähigkeit, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, kann beeinträchtigt werden. Deshalb ist besondere Vorsicht z.B. beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen geboten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von NEO CITRAN

Dieses Arzneimittel enthält Zucker (Sucrose). Bitte nehmen Sie Neo Citran erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Inhalt eines Beutels in einem Glas mit heißem Wasser auflösen und trinkheiß einnehmen.

Nehmen Sie Neo Citran immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre: 1 Beutel. Bei Bedarf nach 3-4 Stunden wiederholen.

Nicht mehr als 3 Beutel innerhalb von 24 Stunden einnehmen.

Sofern nach 3 Tagen keine wesentliche Besserung eingetreten ist, bitte den Arzt aufsuchen, die Behandlungsdauer soll 5 Tage nicht überschreiten.

Neo Citran kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden, am besten abends vor dem Schlafengehen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Neo Citran zu stark oder zu schwach ist.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Neo Citran Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Neo Citran wird im Allgemeinen gut vertragen.

In der empfohlenen Dosierung können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Häufig (bei 1 bis 10 von 100 Patienten)

Gelegentlich (bei weniger als 1 von 100 Patienten und mehr als 1 von 1000 Patienten)

Selten (bei weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten)

  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Selten: allergische Reaktionen, Blutarmut, schwere Blutschäden
  • Erkrankungen des Immunsystems Selten: allergische Hautreaktionen, Atemnot und Bronchospasmus (Verkrampfen der Muskeln, welche die Atemwege umspannen), Schweißausbruch, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen
  • Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Mundtrockenheit Gelegentlich: Unruhe, Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit
  • Augenerkrankungen Häufigkeiten nicht bekannt: Pupillenvergrößerung
  • Herzerkrankungen Sehr selten: Verlangsamung oder schnellere Herztätigkeit, Blutdruckanstieg oder –abfall, Blutdruckabfall bis hin zum Schock, Herzklopfen
  • Erkrankungen des Magen- Darmtrakts Gelegentlich: Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen
  • Leber- und Gallenerkrankungen Sehr selten: schwere Leberschäden
  • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Gelegentlich: nesselartige Hautreaktionen, unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg ("drug fever") und Schleimhautlveränderungen, sowie rote Flecken
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege Sehr selten: Störungen der Nierenfunktion

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenem Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Nicht über 25 °C lagern.

Vor Feuchtigkeit schützen.