Prismasol 4 mmol/l Kalium Lösung für Hämofiltration und Hämodialyse

 

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Prismasol wird eingesetzt zur Behandlung bei Nierenversagen als Lösung für die Hämofiltration oder Hämodiafiltration (als Ersatz für die Flüssigkeit, die beim Filtern des Blutes verloren geht) sowie bei der kontinuierlichen Hämodialyse oder Hämodiafiltration (das Blut fließt auf einer Seite einer Dialysemembran, während auf der anderen Seite der Membran eine Hämodialyselösung fließt).
Die Prismasol-Lösung kann auch bei Vergiftungen mit dialysierbaren oder filtrierbaren Wirkstoffen verwendet werden.
Prismasol 4 mmol/l Kaliumlösung ist besonders für normokaliämische Patienten (normale Kaliumkonzentration im Blut) indiziert.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Anwendung von Prismasol beachten ?
Prismasol 4 mmol/l Kaliumlösung darf in folgenden Fällen nicht verwendet werden:
• Hyperkaliämie (hohe Kaliumkonzentration im Blut)
• Metabolische Alkalose (Prozess, bei dem in erster Linie der Bikarbonatspiegel im Plasma erhöht ist)
Hämofiltration/Dialyse darf in folgenden Fällen nicht durchgeführt werden:
• Nierenversagen mit ausgeprägtem Hyperkatabolismus (abnorm gesteigerter Katabolismus), wenn die urämischen Symptome (Symptome, die durch die erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut verursacht werden) nicht durch Hämofiltration behandelt werden können
• Unzureichender arterieller Blutdruck im Gefäßzugang
• Systemische Antikoagulation (verminderte Blutgerinnung), wenn ein hohes Risiko für eine Blutung besteht
Schwangerschaft und Stillzeit
Für die Behandlung mit Prismasol in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit liegen keine gesicherten Daten vor. Falls Sie schwanger sind oder stillen, entscheidet Ihr Arzt über die Behandlung mit Prismasol.
Fahrtüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
Nicht relevant.
Vorsichtsmaßnahmen
Befolgen Sie die Gebrauchsanweisungen genau.
Die Elektrolytlösung muss vor der Verwendung mit der Pufferlösung vermischt werden, um eine für Hämofiltration, Hämodiafiltration oder kontinuierliche Hämodialyse geeignete rekonstituierte Lösung zu erhalten.
Das Erwärmen der Lösung auf Körpertemperatur (37 C) muss sorgfältig überwacht werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lösung klar ist und keine Partikel enthält.
Die Kaliämie muss sorgfältig überwacht werden, um sicherzustellen, dass die optimale Kaliumkonzentration ausgewählt wird.
Die anorganische Phosphatkonzentration muss regelmäßig gemessen werden. Bei einer niedrigen Phosphatkonzentration im Blut muss das anorganische Phosphat ersetzt werden.
Bei Flüssigkeitsschwankungen muss der klinische Zustand sorgfältig überwacht und der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen werden.
Bei der Verwendung kontaminierter Hämofiltrations- und Hämodialyselösung kann es zur Sepsis oder zu einem Schock kommen.
Darreichungsform:
Intravenös, zur Hämodialyse. Als Substitutionslösung wird Primasol vor (Prädilution) oder nach dem Hämofilter (Postdilution) zugeführt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Aufbewahrung
Die chemische und physikalische Anbruchstabilität der gemeinsamen Lösung wurde für 24 Stunden bei 22 °C belegt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gemeinsame Lösung sofort verwendet werden. Wird die Lösung nicht sofort verwendet, liegen andere Zeiten und Bedingungen für die Lagerung nach Herstellung einer gebrauchsfertigen Lösung in der Verantwortung des Anwenders. Die Lösung darf maximal 24 Stunden verwendet werden (einschließlich Behandlungsdauer).
Die gemeinsame Lösung ist nur für den Einmalgebrauch bestimmt. Entsorgen Sie verbleibende Lösung sofort nach der Verwendung.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Prismasol 4 mmol/l Kaliumlösung
Die Lösung darf nur durch einen Arzt oder unter der Anleitung eines Arztes, der speziell für die Behandlung bei Nierenversagen mit Hämofiltration, Hämodiafiltration und kontinuierlicher Hämodialyse ausgebildet ist, verwendet werden.
Vor und während der Behandlung werden Ihre Blutwerte ständig überwacht, z. B. das Säure-Basen-Gleichgewicht und die Konzentrationen von Salzen (Elektrolyte).
Der Blutzuckerspiegel muss insbesondere bei Diabetikern ebenfalls ständig überwacht werden.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über Medikamente, die Sie derzeit einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben. Dazu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
Während der Behandlung kann die Blutkonzentration einiger der von Ihnen eingenommenen Medikamente verringert sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob ggf. die Medikamentenbehandlung angepasst werden muss.
Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere in den folgenden Fällen:
•           Digitalispräparate (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen), da das Risiko einer unregelmäßigen oder zu schnellen Herzfrequenz (Herzrhythmusstörung) durch die Einnahme von Digitalispräparaten in Kombination mit einer Hypokaliämie (niedrige Kaliumkonzentration im Blut) erhöht ist.
•           Vitamin D und Medikamente, die Kalzium enthalten, da diese das Risiko einer Hyperkalziämie (hohe Kalziumkonzentration im Blut) erhöhen können.
•           Jeglicher Zusatz von Natriumbikarbonat, der in anderen Medikamenten enthalten ist, da dieser zu einem erhöhten Risiko einer metabolischen Alkalose (überschüssiges Bikarbonat im Blut) führen kann.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Prismasol anzuwenden ?
Das verwendete Prismasol-Volumen hängt von Ihrem klinischen Zustand und der angestrebten Flüssigkeitsbilanz ab. Das Dosisvolumen wird daher vom zuständigen Arzt festgelegt.
Darreichungsform: Intravenös, zur Hämodialyse.
Eine Gebrauchsanleitung finden Sie im Abschnitt „Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches oder Pflegepersonal bestimmt“.
Wenn Sie eine größere Menge von Prismasol angewendet haben als Sie sollten
Ihre Flüssigkeitsbilanz, der Elektrolythaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht werden sorgfältig überwacht.
Eine Überdosierung führt bei Nierenversagen zu Hypervolämie.
Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen haben, z. B. Stauungsinsuffizienz oder Entgleisung des Elektrolyt- oder Säure-Basen-Haushalts.
Bei der kontinuierlichen Hämofiltration werden überschüssige Flüssigkeit und Elektrolyte entzogen. Bei einer Hyperhydratation müssen die Ultrafiltration erhöht und die Häufigkeit der Verabreichung der Lösung für die Hämofiltration verringert werden. Bei einer schweren Dehydratation muss die Ultrafiltration abgesetzt und der Zufluss der Lösung für die Hämofiltration entsprechend erhöht werden.
Falls Sie weitere Fragen zur Verwendung des Produkts haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung
Das verwendete Prismasol-Volumen hängt vom klinischen Zustand des Patienten und der angestrebten Flüssigkeitsbilanz ab. Das Dosisvolumen wird daher vom zuständigen Arzt festgelegt.
Es gelten folgende Flussraten für die Substitutionslösung bei der Hämofiltration und Hämodiafiltration:
Erwachsene und Jugendliche: 500–3000 ml/Stunde
Kinder: 15–35 ml/kg/Stunde
Für die Dialyselösung (Dialysat) bei der kontinuierlichen Hämodialyse und der kontinuierlichen Hämodiafiltration gelten folgende Flussraten:
Erwachsene und Jugendliche: 500–2500 ml/Stunde
Kinder: 15–30 ml/kg/Stunde
Üblicherweise wird bei Erwachsenen eine Flussrate von 2000 ml/Stunde angewendet. Das entspricht einer Menge von 55 l/Tag.
Gebrauchsanweisung:
Die Lösung befindet sich in einem Beutel mit zwei Kammern.
Bei der Verabreichung ist stets auf aseptische Bedingungen zu achten.
Die Lösung darf nur verwendet werden, wenn sie klar und die Umverpackung unversehrt ist. Alle Versiegelungen müssen intakt sein. Wird eine Leckage festgestellt, ist die Lösung sofort zu entsorgen, da die Sterilität nicht mehr gewährleistet werden kann.
Die große Kammer (B) ist mit einem Injektionsanschluss ausgestattet, über den nach der Rekonstitution der Lösung bei Bedarf weitere Medikamente verabreicht werden können. Es liegt in der Verantwortung des behandelnden Arztes, die Kompatibilität der zusätzlichen Medikation mit der Prismasol-Lösung zu beurteilen. Dabei ist auf Farbänderungen und/oder Ausfällung, nicht lösliche Bestandteile oder Kristalle zu achten. Die Gebrauchsanweisung des zusätzlichen Medikaments ist zu berücksichtigen.
Bevor ein Medikament verabreicht wird, muss geprüft werden, dass dieses löslich und bei dem pH-Wert der Primasol-Lösung (7,0–8,5 in der gemeinsamen Lösung) stabil ist.
Zusätzliche Medikamente dürfen nur auf Anweisung eines Arztes zur Lösung hinzugefügt werden.
Vorgehensweise: Entfernen Sie vorhandene Flüssigkeit aus dem Injektionsanschluss. Halten Sie den Beutel falsch herum, und fügen Sie das gewünschte Medikament über den Injektionsanschluss hinzu. Mischen Sie die Lösung sorgfältig. Die Lösung muss sofort verabreicht werden.
I Entfernen Sie unmittelbar vor der Verwendung die Umverpackung des Beutels, und mischen Sie die Lösungen der beiden Kammern: Halten Sie die kleine Kammer mit beiden Händen, und üben Sie Druck darauf aus, bis in der Versiegelung zwischen den beiden Kammern eine Öffnung entsteht (Abbildung I).
II Drücken Sie die große Kammer mit beiden Händen, bis die Versiegelung zwischen den beiden Kammern vollständig geöffnet ist (Abbildung II).
III Die Lösung muss durch leichtes Schütteln gut gemischt werden. Die Lösung kann nun verwendet werden. Hängen Sie sie am Gerät auf (Abbildung III).
IV Der Substituat- oder Dialysatschlauch kann beliebig mit einem der beiden Zugangsanschlüsse verbunden werden.
IV.a Bei Verwendung des Luer-Anschlusses entfernen Sie die Kappe durch Drehen und Ziehen der Kappe, verbinden Sie den Luer-Lock-Konnektor des Dialysat- oder Substituatschlauchs mit dem Luer-Anschluss des Beutels durch Drücken und Drehen, und achten Sie darauf, dass die Verbindung fest ist. Der Konnektor ist nun geöffnet. Stellen Sie sicher, dass die Flüssigkeit ungehindert fließen kann. (Abbildung IV.a) Wenn der Dialysat- oder Substituatschlauch vom Luer-Konnektor getrennt wird, schließt sich der Konnektor und der Fluss der Lösung wird gestoppt. Beim Luer-Anschluss handelt es sich um einen abtupfbaren, nadellosen Anschluss.
IV.b Entfernen Sie bei Verwendung des Injektionsanschlusses zuerst den Schnappverschluss. Führen Sie dann die Spitze durch den Gummistopfen ein. Stellen Sie sicher, dass die Flüssigkeit ungehindert fließen kann (Abbildung IV.b).
Verwenden Sie ausschließlich geeignete Geräte für eine Nierenersatztherapie.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie bei allen Medikamenten können bei manchen Patienten durch die Behandlung mit Prismasol Nebenwirkungen auftreten.
Folgende unerwünschte Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit der Lösung auftreten: Hyper- oder Hypohydratation (abnorm hohes oder niedriges Wasservolumen im Körper), Elektrolytentgleisung (Blutsalze), Hypophosphatämie (abnorm niedrige Phosphatkonzentration im Blut), Hyperglykämie (abnorm hoher Blutzuckerspiegel) und metabolische Alkalose (Prozess, bei dem in erster Linie der Bikarbonatspiegel im Plasma erhöht ist).
Außerdem können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die auf die Dialysebehandlung zurückzuführen sind, beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe und niedriger Blutdruck.
Falls schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten oder auftretende Nebenwirkungen nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht bei Temperaturen unter +4 °C lagern.
Prismasol darf nach Ablauf des Verfallsdatums, welches auf dem Etikett und der Verpackung angegeben ist, nicht mehr verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zusätzliche Informationen

PACKUNGSBEILAGE: GEBRAUCHSINFORMATION
Prismasol® 4mmol/l Kalium Lösung für Hämofiltration und Hämodialyse
Kalziumchloriddihydrat/ Magnesiumchloridhexahydrat/ Glucose-Monohydrat/ Milchsäurelösung 90 % w/w/Natriumchlorid/Kaliumchlorid/ Natriumhydrogencarbonat
Lesen Sie gesamte Packungsbeilage sorfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Welche Ne Nebenwirkungen sind möglich ?
Wie bei allen Medikamenten können bei manchen Patienten durch die Behandlung mit Prismasol Nebenwirkungen auftreten.
Folgende unerwünschte Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit der Lösung auftreten: Hyper- oder Hypohydratation (abnorm hohes oder niedriges Wasservolumen im Körper), Elektrolytentgleisung (Blutsalze), Hypophosphatämie (abnorm niedrige Phosphatkonzentration im Blut), Hyperglykämie (abnorm hoher Blutzuckerspiegel) und metabolische Alkalose (Prozess, bei dem in erster Linie der Bikarbonatspiegel im Plasma erhöht ist).
Außerdem können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, die auf die Dialysebehandlung zurückzuführen sind, beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe und niedriger Blutdruck.
Falls schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten oder auftretende Nebenwirkungen nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Name

Prismasol 4mmol/l Kalium Lösung für Hämofiltration und Hämodialyse

Zusammensetzung

PrismasoL 4 mmol/l Kalium-Lösung ist in einem Beutel mit zwei Kammern abgepackt. In der kleineren Kammer (A) befindet sich die Elektrolytlösung und in der größeren Kammer (B) die Pufferlösung.
Die Lösung wird zubereitet und einsatzbereit gemacht, indem das Verschlußstopfen oder die Peel-Naht geöffnet und die beiden separaten Lösungen vermischt werden.
VOR DER ZUBEREITUNG
1000 ml Elektrolytlösung (kleine Kammer A) enthält:
arzneilich wirksame Bestandteile:
Kalziumchloriddihydrat   5,145 g
Magnesiumchloridhexahydrat     2,033 g
wasserfreie Glucose 22,00 g
(als Glucose-Monohydrat)
(S)-Milchsäure 5,400 g
(als Milchsäurelösung 90 % w/w)
1000 ml Pufferlösung (große Kammer B) enthält:
arzneilich wirksame Bestandteile:
Natriumchlorid 6,45 g
Kaliumchlorid 0,314 g
Natriumhydrogencarbonat 3,090 g
A+B
Kalziumchlorid, 2 H2O 0,257 g
Magnesiumchlorid, 6 H2O 0,102 g
Wasserfreie Glucose 1,100 g
Milchsäure 0,270 g
Natriumchlorid 6,128 g
Kaliumchlorid 0,298 g
Natriumhydrogencarbonat 2,936 g
NACH DER ZUBEREITUNG
Die Lösungen in der kleinen und großen Kammer werden zu einer einsatzbereiten, zubereiteten Lösung gemischt, die sich folgendermaßen zusammensetzt:

mmol/l mEq/l
Kalzium Ca2+ 1,75 3,50
Magnesium Mg2+ 0,50 1,00
Natrium Na+ 140,00 140,00
Chlorid Cl- 113,50 113,50
Lactat 3,00 3,00
Hydrogenkarbonat HCO3- 32,00 32,00
Kalium K+ 4,00 4,00
Glucose 6,10

Jeder Liter der gebrauchsfertigen Lösung besteht aus 50 ml Elektrolyt-Lösung A und 950 ml Puffer-Lösung B.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

Darreichungsform

Hämofiltrations-/Hämodialyselösung.
Theoretische Osmolarität: 301 mOsm/l
pH der gebrauchsfertigen Lösung: 7,0 – 8,5

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