Quetiapin Genericon 25 mg Filmtabletten

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1 Was ist es und wie wird es angewendet?

Quetiapin Genericon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Quetiapin Genericon kann zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie im Folgenden beschrieben, verwendet werden:

  • Bipolare Depression: Hier fühlen Sie sich traurig. Es kann sein, dass Sie sich niedergeschlagen fühlen, Schuldgefühle haben, kraftlos sind und Ihren Appetit verlieren und/oder nicht schlafen können.
  • Manie: Hier können Sie sich möglicherweise sehr aufgeregt, in Hochstimmung, aufgewühlt, enthusiastisch oder überaktiv fühlen oder ein eingeschränktes Urteilsvermögen haben und dabei aggressiv oder aufbrausend sein.
  • Schizophrenie: Hier können Sie möglicherweise Dinge hören oder fühlen, die nicht da sind, Dinge glauben, die nicht wahr sind, oder sich ungewöhnlich misstrauisch, ängstlich, verwirrt, schuldig, angespannt oder niedergeschlagen fühlen.

Ihr Arzt kann die Behandlung mit Quetiapin Genericon auch dann weiter verordnen, wenn Sie sich besser fühlen.

2 Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quetiapin Genericon darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
    • bestimmte Arzneimittel gegen eine HIV-Infektionen,
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen),
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen),
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Bitte nehmen Sie Quetiapin Genericon nicht ein, wenn einer der oben angeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin Genericon einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Quetiapin Genericon einnehmen, wenn

  • Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder an Herzproblemen, z. B. Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche oder Herzmuskelentzündung, leiden oder gelitten haben, oder Sie Arzneimittel einnehmen, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben.
  • Sie niedrigen Blutdruck haben.
  • Sie bereits einen Schlaganfall erlitten haben, insbesondere, wenn Sie schon etwas älter sind.
  • Sie Probleme mit der Leber haben.
  • Sie bereits einen Krampfanfall hatten.
  • Sie an der Zuckerkrankheit leiden oder bei Ihnen das Risiko einer Zuckerkrankheit besteht. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, überprüft Ihr Arzt möglicherweise Ihre Blutzuckerwerte, solange Sie Quetiapin Genericon einnehmen.
  • Sie wissen, dass die Anzahl Ihrer weißen Blutzellen schon einmal erniedrigt war (verursacht durch Arzneimittel oder aus anderen Ursachen entstanden).
  • Sie eine ältere Person sind, die unter Demenz (dem Verlust bestimmter Hirnfunktionen) leidet. Wenn dieses auf Sie zutrifft, sollte Quetiapin Genericon nicht eingenommen werden, da es zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die das Risiko für einen Schlaganfall oder in einigen Fällen das Sterberisiko in dieser Patientengruppe erhöhen kann.
  • Sie oder jemand in Ihrer Familie schon einmal Blutgerinnsel hatte, da Arzneimittel wie Quetiapin Genericon mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzeichen auftritt, nachdem Sie Quetiapin Genericon eingenommen haben:

  • Eine Kombination aus Fieber, schwerer Muskelsteifheit, Schwitzen oder eine Bewusstseinsstörung/eingeschränktes Bewusstsein (eine Erkrankung, die als „malignes neuroleptisches Syndrom“ bezeichnet wird). Eine unverzügliche medizinische Behandlung könnte notwendig sein.
  • unkontrollierbare Bewegungen, hauptsächlich des Gesichtes oder der Zunge.
  • Schwindel oder ein starkes Gefühl der Schläfrigkeit. Dies kann bei älteren Patienten zu einem erhöhten Risiko für unfallbedingte Verletzungen (Stürze) führen.
  • Krampfanfälle.
  • Eine lang andauernde, schmerzhafte Erektion (Priapismus).

Diese Beschwerden können durch diesen Arzneimitteltyp verursacht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden haben:

  • Fieber, grippeähnliche Symptome, Halsschmerzen oder eine andere Infektion, da die Ursache hierfür eine sehr verringerte Anzahl an weißen Blutzellen sein kann. Möglicherweise ist es daher erforderlich, Quetiapin Genericon abzusetzen und/oder die Beschwerden zu behandeln.
  • Verstopfung mit anhaltenden Bauchschmerzen oder Verstopfung, die auf eine Behandlung nicht angesprochen hat, da dies möglicherweise zu einem schwerwiegenderen Darmverschluss führt.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen. Solche Gedanken können verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva- Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken.

Normalerweise ist der Wirkeintritt der Therapie nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger. Diese Gedanken können auch verstärkt sein, wenn Sie plötzlich aufhören, Ihre Arzneimittel zu nehmen. Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Klinische Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich ihre Depression verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Gewichtszunahme

Bei Patienten, die Quetiapin Genericon einnehmen, wurde eine Gewichtszunahme beobachtet. Ihr Gewicht sollte regelmäßig von Ihnen und Ihrem Arzt überprüft werden.

Kinder und Jugendliche

Quetiapin Genericon ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vorgesehen.

Einnahme von Quetiapin Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Nehmen Sie Quetiapin Genericon nicht ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen HIV-Infektionen,
  • Azol-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen),
  • Erythromycin- oder Clarithromycin-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen),
  • Nefazodon-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie Phenytoin oder Carbamazepin),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck,
  • Arzneimittel, die Barbiturate enthalten (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schlafstörungen),
  • Thioridazin- oder lithiumhaltige Arzneimittel (andere Antipsychotika).
  • Arzneimittel, die einen Einfluss auf Ihren Herzschlag haben, beispielsweise Arzneimittel, die ein Ungleichgewicht der Elektrolyte verursachen können (Herabsetzung des Kalium- oder Magnesiumspiegels), wie zum Beispiel Diuretika (harntreibende Tabletten), oder bestimmte Antibiotika (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen).
  • Arzneimittel, die eine Verstopfung verursachen können.

Sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines Ihrer Arzneimittel absetzen.

Einnahme von Quetiapin Genericon zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

  • Sie können Quetiapin Genericon zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Achten Sie darauf, wie viel Alkohol Sie trinken, weil die Kombination von Quetiapin und Alkohol Sie schläfrig machen kann.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, während Sie Quetiapin Genericon einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie sollten Quetiapin Genericon in der Schwangerschaft nicht einnehmen, außer wenn es mit Ihrem Arzt besprochen wurde. Die folgenden Symptome können bei Neugeborenen auftreten, deren Mütter Quetiapin Genericon im letzten Trimester (die letzten drei Monate der Schwangerschaft) eingenommen haben: Zittern, Steifheit und/oder Schwäche der Muskeln, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie einen Arzt kontaktieren. Es kann sich möglicherweise um Entzugssymptome handeln.

Stillzeit

Quetiapin Genericon sollte nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Ihre Tabletten können Sie schläfrig machen. Führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, solange Sie Ihre individuelle Reaktion auf die Tabletten nicht kennen.

Quetiapin Genericon enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Auswirkung auf Untersuchungen zu Arzneimitteln im Harn

Wenn bei Ihnen eine Harnuntersuchung auf Arzneimittel durchgeführt wird, kann die Einnahme von Quetiapin Genericon bei manchen Untersuchungsmethoden positive Ergebnisse für Methadon oder bestimmte Arzneimittel gegen Depression, sogenannte trizyklische Antidepressiva (TZA), verursachen, obwohl Sie möglicherweise Methadon oder TZA nicht einnehmen. Falls dies auftritt, kann ein spezifischerer Test durchgeführt werden.

3 Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird über Ihre Anfangsdosis entscheiden. Die Erhaltungsdosis (tägliche Dosis) wird von Ihrer Krankheit und Ihrem Bedarf abhängen. Sie liegt üblicherweise zwischen 150 mg und 800 mg.

  • Je nachdem, welche Erkrankung Sie haben, nehmen Sie die Ihnen verordnete Anzahl Tabletten einmal täglich, vor dem Schlafengehen oder verteilt auf 2 Einnahmen täglich ein.
  • Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser).
  • Sie können Quetiapin Genericon zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, während Sie Quetiapin Genericon einnehmen. Dies könnte die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht (auch nicht, wenn Sie sich besser fühlen), außer auf Anraten Ihres Arztes.

Kinder und Jugendliche

Quetiapin Genericon sollte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden.

Ältere Patienten

Ihr Arzt kann abhängig davon, wie Quetiapin Genericon bei Ihnen wirkt und wie Sie es vertragen, eine andere Dosis verordnen. Es ist wahrscheinlich, dass Sie eine niedrigere Dosis benötigen als jüngere Patienten und dass die Dosis bei Ihnen langsamer erhöht wird.

Einschränkung der Leberfunktion

Ihr Arzt kann abhängig davon, wie Quetiapin Genericon bei Ihnen wirkt und wie Sie es vertragen, eine andere Dosis verordnen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Quetiapin Genericon zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Quetiapin Genericon eingenommen haben, als Sie sollten

Die Zeichen einer Überdosierung hängen im Allgemeinen mit einer Verstärkung der Wirkung der Substanz zusammen, d.h. Benommenheit/Schwindel, starke Beruhigung, beschleunigter Herzschlag und niedriger Blutdruck.

Wenn Sie mehr Quetiapin Genericon eingenommen haben, als Sie sollten, müssen Sie sich unverzüglich mit Ihrem behandelnden Arzt oder einem Krankenhaus in Verbindung setzen. Bitte nehmen Sie die Quetiapin Genericon Tabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Genericon vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis Quetiapin Genericon vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht mehr ein. Nehmen Sie stattdessen die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Genericon abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht, ohne zunächst mit Ihrem Arzt zu sprechen. Andernfalls können Sie den Erfolg der Behandlung beeinträchtigen. Akute Absetzsymptome sind Übelkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit , Kopfschmerzen, Durchfall, Schwindel oder Gereiztheit. Es ist wichtig, die Dosis langsam zu verringern, um Absetzsymptome zu vermeiden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie Sie die Dosis verringern, um diese Nebenwirkungen zu verhindern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4 Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

  • Schwindel (kann zu Stürzen führen), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
  • Schläfrigkeit (die vergehen kann, wenn Sie Quetiapin Genericon länger einnehmen) (kann zu Stürzen führen)
  • Absetzsymptome (d. h. Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Quetiapin Genericon plötzlich beenden): Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindelgefühl und Reizbarkeit. Stufenweises Absetzen über eine Periode von mindestens 1 bis 2 Wochen wird empfohlen
  • Gewichtszunahme
  • Abnormale Muskelbewegungen, wie Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern, Unruhe oder Versteifung der Muskulatur ohne Schmerzen
  • Änderungen bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride und Gesamtcholesterin)

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • erhöhter Herzschlag
  • Herzklopfen, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Verstopfung, Magenbeschwerden (Verdauungsstörungen)
  • Schwächegefühl
  • Anschwellen von Armen oder Beinen
  • Niedriger Blutdruck, wenn Sie aufstehen. Dies kann zu Schwindel oder Ohnmacht führen (kann Stürze verursachen)
  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Verschwommenes Sehen
  • Abnormale Träume und Albträume
  • Appetitzunahme
  • Reizbarkeit
  • Sprachstörungen
  • Gedanken sich das Leben zu nehmen und eine Verschlimmerung Ihrer Depression
  • Kurzatmigkeit
  • Erbrechen (hauptsächlich bei älteren Patienten)
  • Fieber
  • Veränderung der Menge an Schilddrüsenhormonen in Ihrem Blut
  • Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen
  • Anstieg der Leberenzymwerte gemessen in Ihrem Blut
  • Anstieg der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen Fällen zu folgenden Nebenwirkungen führen:
    • Bei Männern und Frauen schwellen die Brüste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Brüsten.
    • Frauen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelmäßige Regelblutungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Krampfanfälle
  • allergische Reaktionen, die Blasenbildung, Schwellungen der Haut und Schwellungen im Mundbereich beinhalten können
  • unangenehme Empfindungen in den Beinen (das sogenannte Restless Legs Syndrom)
  • Schluckbeschwerden
  • unkontrollierte Bewegungen, hauptsächlich des Gesichtes oder der Zunge
  • Potenzstörungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Veränderung der elektrischen Aktivität des Herzens sichtbar im EKG (QT-Verlängerung)
  • langsamerer Herzschlag als normal, der zu Behandlungsbeginn auftreten kann und mit niedrigen Blutdruck und Ohnmacht verbunden sein kann
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Ohnmacht (kann zu Stürzen führen)
  • Verstopfte Nase
  • Verminderung der Anzahl an roten Blutzellen
  • Verminderung des Natriumgehaltes im Blut

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • eine Kombination aus hoher Körpertemperatur (Fieber), Schwitzen, Muskelsteifheit, starke Benommenheit oder Ohnmacht (eine Erkrankung namens „malignes neuroleptisches Syndrom“)
  • gelbliche Verfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • langanhaltende und schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Anschwellen der Brüste und unerwartete Milchproduktion in den Brüsten (Galaktorrhoe)
  • Menstruationsstörung
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen an den Beinen), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Falls Sie irgendeines dieser Anzeichen an sich bemerken, suchen Sie bitte umgehend ärztlichen Rat
  • Gehen, Sprechen, Essen oder andere Aktivitäten während Sie schlafen
  • Verminderte Körpertemperatur (Hypothermie)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • eine Erkrankung (das sogenannte „metabolische Syndrom“), bei der drei oder mehr der folgenden Beschwerden gemeinsam auftreten können: Fettvermehrung im Bereich des Bauches, Verminderung des „guten Cholesterin“ (HDL-Cholesterin), ein Anstieg der als Triglyzeride bezeichneten Blutfette, hoher Blutdruck und eine Erhöhung des Blutzuckerwertes
  • eine Kombination aus Fieber, grippeähnlichen Symptomen, Halsschmerzen oder einer anderen Infektion mit einer sehr verringerten Anzahl an weißen Blutzellen, eine Erkrankung, die als Agranulozytose bezeichnet wird.
  • Darmverschluss
  • Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die in den Muskeln vorkommt)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • starker Hautausschlag, Blasen oder rote Flecken auf der Haut
  • schwere allergische Reaktionen (sogenannte Anaphylaxie), die eine erschwerte Atmung oder einen Schock auslösen kann
  • schnelles Anschwellen der Haut, üblicherweise im Bereich der Augen, Lippen und des Halses (Angioödem)
  • Blasenbildung der Haut besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom)
  • Unangemessene Ausscheidung eines Hormons, welches die Urinproduktion reguliert
  • Muskelschmerzen und Auflösung von Muskelfasern (Rhabdomyolyse)
  • Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit

Nicht bekannte Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Hautausschlag mit unregelmäßigen roten Flecken (Erythema multiforme)
  • Schwerwiegende, plötzliche allergische Reaktion mit Beschwerden wie Fieber, Blasenbildung auf der Haut und Abschälen der Haut (Toxische epidermale Nekrolyse)
  • Entzugssymptome können bei neugeborenen Babys auftreten, deren Mütter Quetiapin Genericon während der Schwangerschaft einnahmen.

Die Klasse von Arzneimitteln, zu der Quetiapin Genericon gehört, kann Herzrhythmusstörungen verursachen. Diese können erheblich sein und in schwerwiegenden Fällen tödlich verlaufen.

Manche der Nebenwirkungen können nur erkannt werden, wenn ein Bluttest durchgeführt wird, wie z. B. eine Änderung bestimmter Blutfettwerte (Triglyzeride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckerspiegels, Veränderungen der Schilddrüsenhormone im Blut, erhöhte Leberenzymwerte, ein Abfall der Anzahl bestimmter Blutzellen, Abnahme der Anzahl an roten Blutzellen, Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut (eine Substanz, die im Muskel vorkommt), Abnahme der Menge an Natrium im Blut und ein Anstieg des Blutspiegels des Hormons Prolaktin. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen Fällen zu folgenden Nebenwirkungen führen:

  • Bei Männern und Frauen schwellen die Brüste an und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Brüsten
  • Bei Frauen bleibt die monatliche Regelblutung aus oder es kommt zu unregelmäßigen Regelblutungen

Ihr Arzt wird Sie auffordern, von Zeit zu Zeit Bluttests durchführen zu lassen.

Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Die gleichen Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen auftreten können, können auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die folgende Nebenwirkung wurde häufiger oder ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Zunahme der Menge des Hormons Prolaktin im Blut. Der Anstieg des Hormons Prolaktin kann in seltenen Fällen zu folgenden Nebenwirkungen führen:
    • Bei Jungen und Mädchen schwellen die Brüste an, und es kommt unerwartet zu Milchproduktion in den Brüsten.
    • Mädchen haben keine monatliche Regelblutung oder unregelmäßige Regelblutungen.
  • gesteigerter Appetit
  • Erbrechen
  • ungewöhnliche Muskelbewegungen. Dies beinhaltet Schwierigkeiten zu Beginn einer Bewegung, Zittern, Ruhelosigkeit oder Steifheit der Muskulatur (ohne Schmerzen)
  • Erhöhung des Blutdruckes

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwächegefühl, Ohnmacht (kann zu Stürzen führen)
  • verstopfte Nase
  • Reizbarkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Wenn Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5 Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung bzw. der HDPE-Flasche und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6 Weitere Informationen

Was Quetiapin Genericon enthält

Quetiapin Genericon 25 mg Filmtabletten:

Der Wirkstoff ist Quetiapin (als Quetiapinfumarat).

Jede Filmtablette enthält 25 mg Quetiapin (als Quetiapinfumarat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern:

Wasserfreies Calciumhydrogenphosphat, Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon, Magnesiumstearat

Tablettenhülle:

Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 400, Eisenoxid rot (E 172) und Eisenoxid gelb (E 172)

Wie Quetiapin Genericon aussieht und Inhalt der Packung:

Quetiapin Genericon 25 mg Filmtabletten sind pfirsichfarben, rund und beidseits gewölbt.

Packungsgrößen:

Quetiapin Genericon 25 mg Filmtabletten sind in Blisterpackungen (PVC/PE/PVDC/Alu) mit 10, 20, 30, 60 und 90 Stück und in Kunststoffflaschen (HDPE) mit kindersicherem Verschluss (Polypropylen) mit 100 Stück erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz, Österreich

E-Mail: genericon@genericon.at

Hersteller:

  • Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz, Österreich
  • HBM Pharma s.r.o., 03680 Martin, Slowakei

Z.Nr.: 1-27749

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2015.

Hinweise für den Arzt:

Es gibt kein spezifisches Antidot für Quetiapin. Im Fall einer schweren Intoxikation sollte berücksichtigt werden, dass möglicherweise mehrere Arzneimittel beteiligt sind. Es werden intensivmedizinische Maßnahmen empfohlen, wie Freilegung und Freihalten der Atemwege, Gewährleistung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung und Atmung sowie Überwachung und Unterstützung des Herz- Kreislauf-Systems.

Auch wenn keine Daten zur Verhinderung der Resorption im Rahmen einer Überdosierung vorliegen, können eine Magenspülung (bei bewusstlosen Patienten nach Intubation) und die Verabreichung von Aktivkohle in Kombination mit einem Laxantium in Erwägung gezogen werden.

Die engmaschige ärztliche Überwachung und Kontrolle sollte fortgesetzt werden, bis sich der Patient erholt hat.