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Diagnosia Stories: Priv.-Doz. Dr. Matthias Pinter, PhD über seinen Werdegang als Arzt

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Dürfen wir vorstellen…Wer sind die User von Diagnosia? Was motiviert sie den Beruf Arzt zu wählen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in unserer neuen Reihe „Diagnosia Stories“ nach. Ab heute bitten wir in regelmäßigen Abständen Mediziner/innen vor den Vorhang, denen die Diagnosia App bereits ein treuer Begleiter in ihrem Berufsalltag geworden ist. Es erwarten euch sowohl spannende Geschichten über die Menschen „hinter“ dem Beruf Arzt, als auch Tipps zu weiterführenden fachspezifischen Informationen.

Vielleicht interessiert dich auch der Werdegang von Dr. Kari Laine aus Finnland, der als Internist und Klinischer Pharmakologe eine der weltweit umfangreichsten Wechselwirkungs-Datenbanken aufgebaut hat oder Dr. Valerie Ernegg, die neben ihrer Tätigkeit als Allgemeinmedizinerin bei Diagnosia über spannende klinische Fälle berichtet und sich Gedanken zum Berufsbild Ärztin macht. Wir wünschen gute Unterhaltung und zahlreiche Aha-Erlebnisse bzw. Anregungen für euer berufliches Leben als Ärzte.

Du findest die Diagnosia App klasse und möchtest unsere Mission „making medicine simple“ auch gerne unterstützen? Wir sind immer auf der Suche nach ambitionierten Kolleginnen und Kollegen, die uns mehr über ihren Werdegang erzählen.

Wir beginnen mit einem Interview mit Priv.-Doz. Dr. Matthias Pinter, PhD, Leiter der Hepatom-Ambulanz im AKH Wien und Privatdozent an der Medizinischen Universität Wien. Dr. Pinter ist in Österreich einer der angesehensten Spezialisten für hepatozelluläre Karzinome und hält regelmäßige Vorträge zu diesem Thema.

 

Beruf Arzt Dr. Matthias PinterBeruf Arzt Dr. Matthias Pinter

Warum bist du Arzt geworden?

Ich habe Medizin studiert, weil ich schon immer an der Funktion des menschlichen Körpers interessiert war. Damals stand also mehr das Interesse an der Disziplin und weniger der spätere Beruf Arzt im Vordergrund. Während dem Studium und insbesondere im Rahmen der klinischen Praktika habe ich dann rasch gemerkt, dass mich neben dem theoretischen Teil auch die unterschiedlichen Facetten des klinischen Alltags faszinierten. Bald war klar, dass ich nach dem Studium auch tatsächlich die ärztliche Laufbahn einschlagen wollte.

Welche Aspekte schätzt du am meisten am Beruf Arzt?

Am meisten schätze ich das breite Betätigungsfeld, das sich insbesondere an der Universitätsklinik mit den drei Säulen Klinik, Forschung und Lehre ergibt. Letztendlich garantiert mir das die notwendige Abwechslung im Arbeitsalltag.

Was macht für dich einen guten Arzt aus?

Ein guter Arzt macht so viel wie nötig und so wenig wie möglich.

Auf welchen Bereich in der Medizin spezialisierst du dich und warum?

Ich habe mich für die Innere Medizin und hier speziell für die Gastroenterologie & Hepatologie entschieden, weil neben den spannenden Krankheitsbildern auch eine Vielzahl an interventionellen Tätigkeiten in diesem Bereich anfallen.

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Was würdest du jüngeren Kollegen mit auf den Weg geben, die in deinem Bereich Fuß fassen wollen?

Viel fragen, denn nur wer fragt bekommt auch Antworten.

Wie informierst du dich über aktuelle medizinische Entwicklungen?

Ich habe die Newsletter der wichtigsten Journale per E-Mail abonniert. Zudem folge ich auch auf sozialen Medien wie beispielsweise Facebook den führenden medizinischen Fachjournalen. Dort werden auch regelmäßig wichtige Arbeiten in Form von Kurzvideos präsentiert. Zudem besuche ich immer wieder nationale sowie internationale Kongresse und Fortbildungen.

Hat sich dein berufliches Leben durch das Internet, Apps und co. stark verändert?

Das Internet hat natürlich die Informationssuche und das Literaturstudium immens erleichtert, umfangreiche Informationen auch zu selteneren Themen sind dadurch rasch und jederzeit zugänglich.
Auch der Zugang du diversen medizinischen Apps über das Smartphone ist für mich im Klinikalltag nicht mehr wegzudenken.

Warum nutzt du die Diagnosia App?

Als ständiger Begleiter auf dem Smartphone erlaubt die Diagnosia App einen schnellen Zugang zu wichtigen Arzneimittelinformationen, auch direkt am Patientenbett, wenn gerade kein PC verfügbar ist. Insbesondere das Interaktionstool schätze ich sehr, da damit rasch relevante und potenziell gefährliche Arzneimittelinteraktionen identifiziert und vermieden werden können.

Welche anderen Apps oder Webseiten kannst du empfehlen?

MedCalX beinhaltet verschiedene medizinische Formeln, die in der Klinik relevant sind, zudem bietet die Antibiotika & Antiinfektiva App eine hilfreiche Unterstützung im Alltag.
Eine wichtige, allerdings auch kostenpflichtige Seite, ist UpToDate. Hier findet man evidenzbasierte Informationen zu einer Vielzahl an Krankheitsbildern aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen.

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Matthias, Vielen Dank für das Interview!

 

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