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Ein endokriner Notfall in der Pädiatrie

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Ein 6-jähriger Junge präsentiert sich nach 5 Tagen dauerhaftem Erbrechen in der Notfallambulanz. Beim Allgemeinmediziner wird er mit Vd. a. Gastroenteritis behandelt. Das Erbrechen bessert sich aber nicht, er wird lethargisch und kann sogar nicht mehr gehen. Anamnestisch gibt es keinen Hinweis auf Fieber, Abdominalschmerz oder Diarrhoe. Er war bisher gesund und es gibt keine nennenswerten Vorerkrankungen oder Komorbiditäten.

Du stellst folgende Vitalparameter fest:

36,4°C Körpertemperatur
120/min Puls
RR 95/60mmgHg
Sp02 99%
Atemfrequenz 24/min

Der Junge ist benommen, in reduziertem AZ, ohne fokale neurologische Ausfälle und ist fähig selbst zu atmen. Er hat eine trockene Mucosa und er hat eine leichte Ptose (es wirkt zumindest so) beidseitig. Die kapillare Refill-Time ist <2 sec.

Wie gehen wir diagnostisch weiter vor? Woran könnte der Junge leiden?

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