Stress und Schwangerschaft
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Stress und Schwangerschaft

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Die Schwangerschaft ist eine Zeit des Übergangs und der Anpassung, in der die Frau mit zahlreichen tiefgreifenden Veränderungen und neuen, unglaublich intensiven Erfahrungen konfrontiert ist bzw. diese bewältigen muss. Daraus wird ersichtlich, dass es zu schweren Stressbelastungen bei Schwangeren kommen kann. 

Schon während der Schwangerschaft gibt es großen Spielraum für individuelle Varianten im Entwicklungsprozess des Kindes.  In der vorgeburtlichen Zeit hat das psychische und das physische Befinden der Mutter über metabolische, nutritive, hormonelle und sensorische Faktoren, einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Fötus.

Viele Faktoren, die Veränderungen in der Physiologie der Mutter bewirken, können auch einen Einfluss auf das ungeborene Kind haben. Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen der Mutter während der Schwangerschaft wie Nikotinkonsum (Vasokonstriktion in der Plazenta, vermindertes Geburtsgewicht, Frühgeburtsrisiko), Alkoholismus (Missbildungen an Extremitäten, geistige Retardierung), Drogenkonsum, Nahrungsmangel, Medikamenteneinnahme, chronischer Stress (erhöhter Cortisolspiegel-vermindertes Progesteron) etc. haben einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des noch ungeborenen Kindes (1). 

Auswirkungen von pränatalen Stress auf das Kind

 

Bereits eine Studie aus den 70er-Jahren konnte nachweisen, dass es bei „überempfindlichen“ Schwangeren mit Stress im Familien- und/oder Berufsleben zu einem gehäuften Auftreten von Frühgeburten und als Folge zu Unreife, Untergewicht und erhöhter Infektneigung des Kindes kam (2). In den 30er-Jahren wurde in Längsschnittuntersuchungen von L.W Sontag (pub. 1944) die Wirkung von mütterlichen Gefühlsregungen in der Schwangerschaft und deren Langzeitwirkungen auf das Kind beobachtet. Sontag konnte anhand von Untersuchungen an schwangeren Soldatenfrauen nachweisen, dass Föten, deren Mütter starken psychischen Belastungen ausgesetzt waren, eine auffällig starke motorische Aktivität zeigten, und sich häufig zu labilen, für Angst und Depression anfälligen Persönlichkeiten entwickelten.

Der Herzschlag der Mutter begleitet das Kind während seines Heranwachsens im Uterus. Eine beschleunigte Herzfrequenz der Mutter in Stresssituationen oder bei Angstzuständen führt nachweislich auch beim Kind zu einer gesteigerten Herztätigkeit und verstärkter motorischer Aktivität. Es hat sich jedoch gezeigt, dass kurzfristige Belastungen der Mutter kaum schädigende Wirkungen auf den Fötus haben. Die langfristige – und insbesondere psychische – Belastung der Mutter wirkt sich hingegen nachweislich ungünstig auf den Fötus aus. 

Eine ältere Vergleichsstudie mit „ängstlichen“ und „nichtängstlichen“ Schwangeren und der Untersuchung des Schreiverhaltens ihrer Babys (3;4) zeigte, dass die pränatalen Faktoren einen maßgeblichen Einfluss auf die spätere Entwicklung hatten. 

Stress in der Schwangerschaft ist ein Vulnerabilitiätsfaktor für die Entstehung von Fehlfunktionen des kardiovaskulären Systems, der Glucose-Homöostase sowie der HPA-Achsen-Aktivität beim Kind. Darüber hinaus erhöht er das kindliche Risiko im späteren Leben an psychiatrischen Leiden (Angst- und Verhaltensstörung, Depression etc.) zu erkranken (5). Durch pränatalen Stress kann es darüber hinaus in der frühen Kindheit häufiger zu Defiziten im emotionalen und sozialen Bereich kommen (6). Aber auch allgemeine Temperamentsmerkmale des Kindes sind mit dem Befinden der Schwangeren assoziiert (7).

Pränataler Stress ist mit einem verminderten Geburtsgewicht assoziiert und erhöht das Risiko einer Frühgeburt (8). Das verminderte Geburtsgewicht selbst ist wiederum ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Krankheiten (9) und ein entscheidender Marker für die weitere frühkindliche Entwicklung.  Frühgeburtlichkeit erhöht das Risiko für die Entwicklung zahlreicher Entwicklungsdefizite, sowie für neurologische Dysfunktionen, Verhaltens- und Aufmerksamkeitsprobleme (10). Ursächlich hierfür kann unter anderem die Unreife der Organsysteme und die damit verbundene erhöhte Vulnerabilität sein.

Die Plazenta schützt das Kind vor vielen negativen Einflussfaktoren. So zum Beispiel wird das Kind vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte durch das in der Plazenta lokalisierte Enzym 11 beta-Hydroxysteroid Dehydrogenase Typ 2 (HSD11 B2) vor zu hohen Glukokortikoidspiegeln der Mutter geschützt (11). Es gibt jedoch zahlreiche Faktoren, die eine verminderte Aktivität dieses Enzyms bedingen können:  ungenügende  Zufuhr von Proteinen in der Schwangerschaft (12), Stress der Mutter (13), Entzündungen etc. Eine Genmutation des Enzym Gens HSD11 B2 führt zu einem Anstieg der Glukokortikoidspiegel beim Kind und  zu einem verminderten fetalen Wachstum (14).

Der Einfluss der Stresshormone

 

Glucocorticoide haben einen entscheidenden Einfluss auf das ungeborene Kind. Sie sind wichtig für die Entwicklung der Gewebe und Organe, sie fördern die Zelldifferenzierung und sind das auslösendes Agens der Surfactant-Produktion am Ende der Schwangerschaft.

Corticotropin-releasing Hormon (CRH)* stabilisiert die Schwangerschaft über die gesamte Dauer und löst am Ende gemeinsam mit Oxytocin und anderen Hormonen die Geburt aus (15).

Hohe Konzentrationen von CRH konnten bei wachstumsretardierten Feten nachgewiesen werden, und ein erhöhter mütterlicher CRH Spiegel ist mit einer verminderten Größe des Kindes und einem erhöhten Risiko einer Frühgeburt assoziiert (16). CRH, das schwangeren Ratten verabreicht wurde, führte zu einem verminderten Körpergewicht einerseits der Mütter aber auch der Jungen (während der ersten zwei postnatalen Wochen). Hohes pränatales CRH bedingte eine gesteigerte Reaktion auf Stressoren in der frühen neonatalen Phase (17).

Field und Diego (18) zeigten, dass ein erhöhter pränataler Cortisolspiegel mit verschiedenen negativen Bedingungen für die Schwangerschaft und die weitere Entwicklung einhergeht. So kann es beispielsweise mit exzessiver fetaler Aktivität, verspätetem fetalem Wachstum und verspäteter Entwicklung, erhöhter Frühgeburtlichkeit, vermindertem Geburtsgewicht, Aufmerksamkeitsproblemen in der frühen Kindheit sowie verschiedenen Psychopathologien und chronischen Krankheiten im Erwachsenenalter assoziiert sein. Cortisol schafft bei chronischem und starken Stress durch die Interaktion mit verschiedenen Neurotransmittern (z.B. Noradreanalin) noch weitere Risikofaktoren, die die  pränatale Entwicklung des  Kindes gefährden (intrauterine Wachstumsretardierung,  Frühgeburtlichkeit, etc.). 

Hohe Cortisolspiegel während der Schwangerschaft können zu einer Insulin Resistenz beim Kind führen (19).

Ebenso wie bei der verminderten postnatalen mütterlichen Fürsorge, kommt es auch bei einer pränatalen Depression und vermehrter Ängstlichkeit der Mutter im letzten Trimenon zu einer gesteigerten Methylierung der NR3C1 Region (Exon des GR Gens)  beim Kind. Weiters kommt es im Alter von drei Monaten zu einer gesteigerten Cortisol-Antwort als Reaktion auf Stress (20). In einer groß angelegten Kohortenstudie wurde festgestellt, dass Angst der Mutter in der Schwangerschaft mit einem erhöhten Cortisolspiegel im Sputum des Kindes, im Alter von 10 Jahren assoziiert ist(21).

Pränataler Stress – Auswirkungen auf das Gehirn des Kindes

 

Stress hat sowohl in der pränatalen, als auch in der postnatalen Phase einen relevanten entwicklungsneurobiologischen Effekt auf das Kind. Der Verlauf der Hirnentwicklung (zuerst werden die evolutionsgeschichtlichen älteren Hirnstammregionen ausgebildet, im letzten Trimenon dann Vorderhirn und Hirnrinde (22;23;24)) erklärt, warum frühe Störungen in der neuronalen Embryonalentwicklung die basalen physiologischen Vitalfunktionen betreffen, wohingegen Störungen der Migration und Differenzierung der Nervenzellen in den letzten Trimestern der Schwangerschaft eher die höheren kognitiven und mentalen Fähigkeiten des Kindes beeinträchtigen. 

Pränataler Stress führte desweiteren im Versuch an Rhesusaffen zu einer Reduktion der Größe des Hippocampus und zur Hemmung der Neurogenese im Gyrus Dentatus. Diese Veränderungen waren assoziiert mit einer gesteigerten Aktivität der HPA-Achse. Die Verhaltensprofile dieser Jungaffen zeichneten sich durch eine höhere Emotionalität aus (25). Eine andere Studie zeigte, dass der Nachwuchs von Affenweibchen, die während der Schwangerschaft wiederholt plötzlichem Lärm ausgesetzt wurden, ein gesteigertes Ausmaß an ängstlichem Verhalten aufwies. Im Vergleich zu den Tieren, die keinem pränatalen Stress ausgesetzt waren, klammerten sich die Jungen der „gestressten“ Weibchen viel häufiger an andere Affen, stimulierten sich häufiger selbst und zeigten insgesamt deutlich weniger Erkundungsverhalten (26).

Es kommt in diesem Zusammenhang nicht nur zu einer Veränderung der HPA-Achse (27), sondern auch zu einer gesteigerten Aktivität des Sympathikus, sowie zu einer vermehrten Adrenalinausschüttung. Hingegen ist die Aktivität der Opioid-, GABA/Benzodiazepin-, Serotonin- und Dopaminsysteme reduziert. All diese Veränderungen erhöhen das Risiko für affektive und psychologische Entwicklungsstörungen (28). 

Stress in der Schwangerschaft vermeiden und reduzieren

Die Kontrolle der somatischen Risikofaktoren für die Entwicklung des Kindes wird durch eine Reihe gynäkologischer Vorsorgeuntersuchungen abgedeckt. Doch die biologischen Risikofaktoren erklären nur zur Hälfte die ungünstigen Geburtsausgänge und Entwicklungsverläufe.

Wie schon diese Studien zeigen, spielen auch die psychosozialen Faktoren eine entscheidende Rolle und sollten beachtet und wenn nötig therapiert werden.

Stress und Schwangerschaft – Was kann man dagegen tun?

 

Untersuchungen konnten zeigen, dass Cortisol-dämpfende Therapien, wie beispielsweise Massagen, das Risiko perinataler Komplikation, inklusive der Frühgeburtlichkeit und des niedrigen Geburtsgewichts, signifikant mindern (29).

Ergo: Die Frau sollte in der Schwangerschaft im physischen aber auch im psychischen Bereich alles tun, was ihr wirklich gut tut und zu ihrer eigenen Gesundheit und somit auch zur Gesundheit ihres Kindes beiträgt.

*CRH ist ein Hauptfaktor in der Stressvermittlung der HPA-Achse. Die Ausschüttung von CRH erfolgt in der Stresssituation relativ rasch, innerhalb von Sekunden. Die Glucocorticoidausschüttung jedoch braucht auf Grund ihres Synthesewegs mehrere Minuten. CRH führt zur ACTH Synthese im Hypophysenvorderlappen- dieses gelangt in den Blutkreislauf, wo es bspw. in der Nebennierenrinde der Zone fasciculata an den Melanocortinrezeptoren wirkt und dort die Cortisol-Produktion anregt. Impulse aus dem limbischen System wie Angst oder Stress oder Hyperglykämie haben einen positiven Effekt auf die Ausschüttung.

Quellen:

 

  1. Hobel, C. C., J. (2003). Role of psychosocial and nutritional stress on poor pregnancy outcome. J Nutr 133, 1709-1717.
  2. Deutsche Forschungsgemeinschaft (1977). Schwangerschaftsverlauf und Kindesentwicklung. Bisherige Ergebnisse eines seit 1964 geförderten Schwerpunktprogramms Bonn- Bad Godesberg, Harald Boldt Vlg.
  3. Feirreira, A. J. (1960). The Pregnant Mother´s Emotional Attitude and its Reflection upon the Newborn. American Journal of Orthopsychiatry 30, 553-561.
  4. Feirreira, A. J. (1965). Emotional Factors in Prenatal Environment. The Journal of Nervous and Mental Diseases 141, 108-117.
  5. Cottrell, E.C. & Seckl, J.R. (2009). Prenatal stress, glucocorticoids and the programming of adult disease. Behavioral Neuroscience. 3(19), 1-9.
  6. Talge, N.M., Neal, C., Glover, V. (2007). Antenatal maternal stress and long-term effects on child neurodevelopment: ho wand why? Child Psychol. Psychiatry 48, 245-261.
  7. Davis, E.P., Glynn, L.M., Schetter, C.D., Hobel, C., Chicz-Demet, A., Sandman, C.A. (2007). Prenatal exposure to maternal depression and cortisol influences infant temperament. J Am Acad Child Adolesc Psychiatry. 46(6),737-46.
  8. Rondo, P.H., Ferreira, R.F., Nogueira, F., Ribeiro, M.C., Lobert, H., Artes, R. (2003). Maternal pychological stress and distress as predictors of low birth weight, prematurity and intrauterine growth retardation. Eur. J. Clin. Nutr. 57, 266-272.
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